Stimmen unserer FIA AbsolventInnen über ihre Ausbildung

Heavy Metal statt Kunststoffplomben

Natascha Novakov schaffte den Sprung von Zahnarztassistentin zur Spezialistin im Erodierbereich

Hieß es für Natascha Novakov früher primär „Mund auf“, konzentriert sie sich heute viel lieber auf das Thema Zerspanungstechnik. Nach einem Kursbesuch bei „Frau in der Technik (FIT)“ vom AMS schnupperte die ehemalige Zahnarztassistentin in die FacharbeiterInnen-Intensivausbildung am BFI Wien. „Einer der Gründe ist sicher gewesen, dass die Ausbildungszeit kürzer als die reguläre Lehrzeit ist“, erzählt sie, warum sie sich für eine Ausbildung

am BFI Wien entschieden hat. „Eine Ausbildungsdauer von 18 Monaten statt dreieinhalb Jahren ist schon sehr attraktiv.“

Interessierte sie sich anfangs für den Mechatronikbereich, fiel die Entscheidung dann doch auf eine Ausbildung zur Metallbearbeitungs- und Blechtechnikerin: „Das Schweißen hat den Ausschlag gegeben“, erzählt sie sichtlich stolz. Und die Entscheidung sollte sie bis zuletzt nicht bereuen: Kurz vor der Abschlussprüfung absolviert sie ein Praktikum bei der bs-modelshop GmbH – und überzeugt auf ganzer Ebene. Denn mit der Lehrabschlussprüfung in der Tasche unterschreibt sie auch den Dienstvertrag beim früheren Praktikumsgeber. „Wenn mich also jemand fragt, was mir die Ausbildung am BFI Wien gebracht hat, ist die Antwort ganz leicht: einen fixen Job“, so Novakov. Grundsätzlich kann sie eine Ausbildung „uneingeschränkt weiterempfehlen“, wie sie betont, „weil man es als Frau im Allgemeinen nicht so leicht hat, in einen technischen Beruf einzusteigen. Weil die Ausbildungszeit am BFI Wien kürzer ist. Und weil Technik die Zukunft ist.“

Nette Erinnerung, neue Freunde – und eine Perspektive für die Zukunft

Alaa Eldin Almidani hatte zwei Wünsche als er seine Ausbildung am BAZ des BFI Wien im Mai 2017 angetreten ist: „Wieder am Arbeitsmarkt Fuß fassen und meine Deutschkenntnisse erweitern“, so der gebürtige Syrer. „Und beides hat mir die Ausbildung Mechatronik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik ermöglicht“, erzählt er heute stolz.

Besonders hilfreich bei seinen Bestrebungen empfand Almidani die Struktur des Lehrplans: „Wir sind Schritt für Schritt begleitet worden, um unser Ziel erreichen zu können. Mit viel Geduld und Unterstützung“, streut er dem Ausbildungsteam im BAZ Rosen.

Aber nicht nur während der Zeit am BFI Wien, sondern auch danach konnte er von seiner Ausbildung profitieren: „Der FIA-Abschluss hat mir einen neuen Job und dadurch ein besseres Gehalt gebracht“, erzählt er stolz. „Aber auch nette Erinnerungen, neue Freunde – und vor allem eins: eine Perspektive für die Zukunft.“

Neue Perspektive als Mechatronikerin

Alternativheadline: Vom tapferen Schneiderlein zur gefragten Mechatronikerin

Helena Drozd wollte mehr Lebensqualität – und fand sie als gefragte Mechatronikerin

Selbst die Aussicht auf bessere Jobaussichten konnten Helena Drozds Bedenken anfangs nicht ganz verschwinden lassen: „Ich habe Angst gehabt, die Ausbildung nicht abschließen zu können, weil ich noch nicht gut Deutsch konnte“, erzählt die gelernte Schneiderin, warum sie ursprünglich vor einer technischen Ausbildung

zurückschreckte. Doch der Wunsch ihre Lebensqualität zu verbessern, veranlasste sie mit 31 dann doch zum beruflichen Neustart – und einer Ausbildung zur Mechatronikerin am BAZ des BFI Wien: „Nachdem mein Mann zunehmend mit gesundheitlichen Problemen kämpfen musste, wollte ich selbst eine Berufsausbildung.“

Ihre ursprünglichen Bedenken konnten dank der „integrativen Bemühungen“ der Trainerinnen und Trainer schnell abgelegt werden und die „intensive Ausbildung“ entpuppte sich als „sehr verständlich“: „Jedoch muss man sich schon sehr bemühen und wollen“, so Drozd. Die Anstrengungen hätten sich aber auf alle Fälle gelohnt: „Gleich nach der Ausbildung habe ich bei einem renommierten Betrieb in Wien einen Job bekommen – und arbeite wirklich gerne dort.“

Was sie all jenen, die wie sie vor einer Ausbildung anfangs zurückscheuen, mitgeben möchte? „Jeder der wirklich möchte, hat hier die Chance und Möglichkeit, eine Ausbildung positiv zu beenden.“

Werkzeugsatz statt Trainingstasche

Doris Köhler verwirklichte nach der Sportlerkarriere ihren Traum von der Tischlerlehre

Schon in jungen Jahren hatte Doris Köhler ganz konkrete Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft. „Ich wollte bereits als Teenager eine Tischlerlehre beginnen“, so Köhler. „Aber mir ist der Sport dazwischen gekommen“, erzählt die ehemalige Kickboxerin und Profiboxerin. Und anstatt sich über Maserungen, Verleimung und Nut- und Federbretter den Kopf zu zerbrechen, trainierte sie…

Mittlerweile sei sie aber in „Sportpension“ geschickt worden – und nachdem sie etwas Anderes als den Sport zum beruflichen Mittelpunkt machen wollte, begann sie eine Ausbildung am BAZ des BFI Wien. Ein Schritt, den sie bis zum Schluss nicht bereut

hat: „Ich bin froh, diese Entscheidung getroffen zu haben, auch wenn es oft nicht leicht war“, erinnert sie sich gerne an die Ausbildung zurück. Vor allem die „spitzenmäßig ausgestattete Werkstatt“ und die gute Betreuungssituation – „am besten war, dass wir ab der zweiten Hälfte gleich drei Trainerinnen hatten“ – haben einen überaus positiven Eindruck hinterlassen.

Was die Ausbildung darüber hinaus gebracht habe? „Ich habe gleich nach meinem Abschluss einen Job in einer tollen Firma bekommen, die ich durch das Praktikum, das uns ermöglicht wurde, kennen gelernt habe“, erzählt Köhler stolz.

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